Jakob Nieder, Praktikant vom Projekt „angekommen“, hilft Rawana bei der Textverarbeitung.

Digitales Lernen im Projekt:

Text formatieren, Bilder einfügen, abspeichern: Der Lehrerin Brigitte Seling vom Dortmunder Paul-Ehrlich Berufskollegs ist es wichtig, ihren Schüler*innen die Arbeit am Computer näher zu bringen. Markus Bräuer, Lehrer im Projekt angekommen, Jakob Nieder und Peter Steigemann – zwei Praktikanten – und Reinhild Lessing, Projekt-Mitarbeiterin und Computerexpertin, begleiten die Arbeit der Jugendlichen und helfen, wenn es nicht mehr weitergeht.

Wenig bis keine PC-Erfahrung

Bisher hatten die 15 Schüler*innen der Internationalen Förderklasse wenig bis keine Erfahrung im Umgang mit Computern. „In der Schule stand erst einmal das Erlernen der deutschen Sprache und Grundlagen in Mathematik und Englisch im Vordergrund“, erklärt Klassenlehrerin Seling. „Ich bin froh, dass uns das angekommen-Projekt dieses tolle Angebot eines Computerkurses gemacht hat.“

„Wir wollen den Umgang mit Textverarbeitungs-Programmen vermitteln: Text formatieren, Bilder einfügen, abspeichern“, ergänzt Reinhild Lessing. „Das brauchen alle für Hausarbeiten oder die nächste Bewerbung.“

20 Laptops vom kommunalen Integrationszentrum

Frau Rammert vom Kommunalen Integrationszentrum übergibt die Computer an Frau Lessing vom Projekt „angekommen

Nur zwei Schüler*innen des Kurses verfügen über einen eigenen Rechner. Alle arbeiten mit Libre-Office, einer lizenzfreien Software. Auch die Laptops, die eingesetzt werden, haben kein Geld gekostet. Sie wurden vom Kommunalen Integrationszentrum zur Verfügung gestellt, das die Rechner als Spende vom Energiekonzern Evonik erhalten hatte. „Eine tolle Sache!“, findet Klaus Banaszak, stellvertretender Leiter des Projekts. „Besonders in Zeiten von Online-Unterricht und Digitalisierung ist eine Ausstattung der Schüler*innen eine Grundvoraussetzung für den Lernprozess und die gesellschaftliche Teilhabe.“ Und das Beste: Die Schüler*innen können im Anschluss an den Kurs den Laptop behalten.