Logo des Programms "gut:gehen - Du kannst mehr" der Walter Blüchert Stiftung

Selbstbewusstsein, Lebensfreude und die Beziehung
zu sich selbst und anderen spielerisch stärken

Was ist gut:gehen?

Das Mitmach-Programm „gut:gehen“ stärkt Grundschulkinder der 2. bis 4. Klassen in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Lebensfreude.
In spielerischen Gruppenübungen zu Körperbewusstsein, Bewegung und Ausdruck lernen sie sich und andere besser kennen und erfahren, wie sie mit ihren Gefühlen konstruktiv umgehen. Die gemeinsamen Erlebnisse fördern den Zusammenhalt und helfen, psychosozialen Herausforderungen gestärkt zu begegnen.
Lebenskompetenzen spielerisch stärken
„gut:gehen“ orientiert sich am Konzept der Lebenskompetenzen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Kinder entwickeln sich besser, wenn sie bestimmte wichtige Fähigkeiten erlernen. Diese psychosozialen Grundfähigkeiten helfen ihnen dabei, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.
Die wichtigsten Lebenskompetenzen:

Sehen Sie hierzu unseren Erklärfilm

So funktioniert gut:gehen

In 12 aufeinander aufbauenden Einheiten à 90 Minuten wird den Kindern schrittweise und spielerisch das Reflektieren, Erfahren und Ausbauen der genannten Kompetenzen ermöglicht. Hierfür nutzen die Trainer:innen von „gut:gehen“ fundierte, altersgerechte Methoden aus der Theater-, Tanz- und Erlebnispädagogik sowie aus der Dramatherapie*.
In einem Schulhalbjahr
12 Einheiten
wöchentlich zu je 90 Minuten
Für Schüler:innen
aus 2. bis 4. Klasse
maximal 13 pro Gruppe!
Wissenschaftlich gestütztes
Konzept
Altersstufengerechte und spielerische
Umsetzung
Schrittweise über Stärkung zur Resilienz
Einheiten 1 + 2
Vertrauen
aufbauen
Spielerisches Kennenlernen
Einheiten 3 + 4
Fantasie &
Vorstellung
entwickeln
In Rollen schlüpfen, sich verwandeln
Einheiten 5 + 6
Selbst-
bewusstsein
stärken
Stärken bewusst machen
Held/Heldin sein
Einheiten 7 + 8
Gefühle &
Stärken
erkennen
Gefühle erkennen und benennen
Einheiten 9 + 10
Konflikte
erkennen und lösen
Lernen "Nein" zu sagen und sich abzugrenzen
Einheiten 11 + 12
Stress
bewältigen
Sich entspannen können
Die 12 Einheiten sind so aufgebaut, dass die Kinder langsam und behutsam in das Projekt eingeführt werden. Nach und nach können sich die Einheiten in ihrer Komplexität steigern und mehr und mehr Strategien der Kinder ansprechen, um diese auszutesten und zu stärken. Immer sind die Theaterpädagog:innen jedoch dafür verantwortlich, die Übungen so zu wählen, dass sie kein Kind überfordern.

Sehen Sie unseren Imagefilm

Wirkung

Seit 2021 bringt unser Programm „gut:gehen“ an zahlreichen Schulen Kinder in Bewegung und hilft ihnen, ihre Lebenskompetenzen zu stärken. Qualität und Wirksamkeit des wachsenden Angebots werden wissenschaftlich begleitet. Dafür arbeitet die Walter Blüchert Stiftung eng mit dem Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), unter Begleitung von Prof. Dr. Dr. Klaus Hurrelmann, zusammen.
Die gut:gehen Wirkungstreppe – Erkenntnisse aus der Evaluation

7

IMPACT
Das gut:gehen-Programm leistet einen Beitrag dazu, dass sich
die Perspektive auf unser gesellschaftliches Zusammenleben wandeln kann

6

OUTCOME
Die Lebenslage in der Schule und die Kommunikation
mit Erwachsenen und Peers hat sich verbessert.

5

OUTCOME
Durch die Teilnahme am Programm haben sich
Verhaltensweisen der Schüler:innen teilweise (und positiv) geändert.

4

OUTCOME
gut:gehen hat zu sichtbaren Wirkungen auf Ebene neuen Wissens und neuer Fähigkeiten
bei den teilnehmenden Kindern geführt.

3

OUTPUT
Die am Programm Beteiligten waren mit dem Durchlauf
überwiegend zufrieden oder sehr zufrieden.

2

OUTPUT
Mit den Aktivitäten konnten die meisten Personen
der Zielgruppe erreicht werden.

1

OUTPUT
Das Programm wurde entsprechend einer gründlich durchgeführten Bedarfsanalyse konzipiert,
professionell aufgesetzt und umgesetzt.

Stimmen der Teilnehmenden

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Wir danken unseren Förderern und Partnern vor Ort:
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Logo der Stadt Bielefeld
Logo "Deutsche Postcode Lotterie"
Logo "Dr. August Oetker Stiftung"
Logo "Ruhrstiftung Bildung und Erziehung"
Foto Aylin Giller, Referentin bei der Walter Blüchert Stiftung

Unser Programm "gut:gehen" wirkt.
Wir freuen uns, wenn wir Ihnen bei Fragen weiterhelfen können.

Aylin Giller

Referentin

Tel. 05241/17949-16

gutgehen(at)walter-bluechert-stiftung.de

Walter Blüchert Stiftung
Eickhoffstraße 5
33330 Gütersloh
Tel 05241/17949-0
Fax 05241/17949-29
info(at)walter-bluechert-stiftung.de

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Definition „Dramatherapie“

Dramatherapie nutzt gezielt Elemente aus Drama und Theater für therapeutische und beratende Zwecke. Sie gründet auf der menschlichen Veranlagung zur spielerischen, dramatischen Selbstdarstellung. Durch diesen Ansatz können verborgene Ressourcen aktiviert und unerwartete Lösungsansätze entwickelt werden. Der praxisorientierte Charakter der Dramatherapie vereint kognitive, emotionale und physische Erfahrungsebenen, die essenziell für persönliche Entwicklung sind. Das dramatische Spiel schafft einen geschützten Erfahrungsraum, in dem aus neurologischer Sicht wichtige Hirnvernetzungen entstehen, die Impulse und Lernprozesse fördern (vgl. Dramatherapie Institut)

Die Wirkungslogik von Phineo

Die Wirkung vom wir2-Programm