„gut:gehen hat zu sichtbaren Wirkungen auf Ebene neuen Wissens und neuer Fähigkeiten bei den teilnehmenden Kindern geführt, durch die Teilnahme am Programm haben sich Verhaltensweisen der Schüler:innen teilweise (und positiv) geändert.
Das Programm leistet einen Beitrag dazu, dass sich die Perspektive auf unser gesellschaftliches Zusammenleben wandeln kann.“
Ergebnisbericht des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie
Steckbrief
Start
2021
Zielgruppe(n)
Grundschüler:innen der Klassen 2 bis 4
Seit Start erreicht
mehr als 1.200 SuS
Standorte
Berlin, Bielefeld, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Gütersloh, Halle (Westf.), Herford, Herne, Kreis Lippe, Minden, Mönchengladbach, Kreis Paderborn, Kreis Recklinghausen
Mit ihrem Mitmach-Programm gut:gehen begleitet die Walter Blüchert Stiftung Grundschulkinder der 2. bis 4. Klassen. Ziel ist es, Selbstbewusstsein und Lebensfreude der Kinder zu stärken und die Beziehung zu sich selbst und anderen zu fördern. Im Mittelpunkt des Programms stehen Spiele und Übungen, bestehend aus verschiedenen Elementen wie Bewegung, Tanz, Schauspiel, Musik und Körpergefühl. Angeleitet und betreut von erfahrenen theaterpädagogischen Fachkräften sammeln die Kinder in Kleingruppen spielerisch neue Erfahrungen, die ihnen helfen, gestärkt und selbstbewusst durch das Leben zu gehen.
Dramatherapie nutzt gezielt Elemente aus Drama und Theater für therapeutische und beratende Zwecke. Sie gründet auf der menschlichen Veranlagung zur spielerischen, dramatischen Selbstdarstellung. Durch diesen Ansatz können verborgene Ressourcen aktiviert und unerwartete Lösungsansätze entwickelt werden. Der praxisorientierte Charakter der Dramatherapie vereint kognitive, emotionale und physische Erfahrungsebenen, die essenziell für persönliche Entwicklung sind. Das dramatische Spiel schafft einen geschützten Erfahrungsraum, in dem aus neurologischer Sicht wichtige Hirnvernetzungen entstehen, die Impulse und Lernprozesse fördern (vgl. Dramatherapie Institut)