„Wir haben die Kinder zu einer Angst-Generation gemacht“, „Jugendliche in Deutschland: Besorgt, optimistisch, realistisch“, „Die Jugend möchte Lösungen“. Viele Überschriften zu aktuellen Jugendstudien* lassen aufhorchen – und sie zeigen Handlungsbedarf, nicht nur für die Politik, sondern auch für Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Zukunftsangst scheint unter Jugendlichen, insbesondere in der Generation Z (in etwa die Jahrgänge 1995-2009) und der Generation Alpha (geboren ab 2010), verbreitet zu sein. Die Welt, in der sie aufwachsen, wird geprägt von multiplen Krisen wie Klimawandel, kriegerischen Konflikten, Migrationsdynamik und wirtschaftlicher Instabilität. Zugleich verändert die digitale Transformation jeden Winkel unseres Lebens in rasantem Tempo. Wer kann in dieser Gemengelage Orientierung und Sicherheit vermitteln?
Landtagswahlen als Warnsignal
Vor allem von der Politik fühlen sich viele Jugendliche nicht gehört oder ernst genommen. Vermutlich zählt das zu den Gründen, aus denen sich viele Jungwähler:innen bei den letzten Landtagswahlen gegen die Altparteien entschieden. Stattdessen setzten sie ihre Kreuze bei Rechtspopulisten, die nicht nur im Wahlkampf immer wieder geschickt die Klaviatur der sozialen Medien und plakativer Aussagen nutzen. Solche Wahlergebnisse sind Warnsignale nicht nur für die Politik. Auch Verantwortliche in Wirtschaft und Zivilgesellschaft müssen umdenken und den jungen Generationen entgegenkommen.
Einander zuhören
Für die Politik reicht es nicht aus, ambitionierte Maßnahmen für Klimaschutz, Beschäftigungsförderung, Bildungsgerechtigkeit und Integration zu ergreifen. Sie muss die Lösungen, die sie anbietet, auch entsprechend kommunizieren und fortlaufend im Dialog mit Kindern und Jugendlichen bleiben. Dazu gehört, auf die jungen Menschen zuzugehen und deren Kanäle, insbesondere auch Social Media, zu nutzen. Dort sind eine andere Sprache und eine offene Haltung gefragt, und dazu gehört auch, genau hinzuhören, was die Heranwachsenden bewegt.
Ähnliches gilt für Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wer Kinder und Jugendliche erreichen möchte, sollte sich dort hinbegeben, wo sie sich aufhalten. Das kann einerseits bedeuten, die (sozialen) Medien zu nutzen, in denen Jugendliche sich bewegen, andererseits legt es auch nahe, den persönlichen Kontakt vor Ort zu suchen, wie beispielsweise durch Netzwerke, Mentoring-Programme oder Kinder- und Jugendbeiräte.
Alle Seiten können profitieren
Vom Austausch zwischen Alt und Jung und der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen können schlussendlich alle Seiten profitieren. Kinder und Jugendliche benötigen unsere Unterstützung und unseren Schutz – umgekehrt haben sie uns eine Menge zu bieten. Dass junge Menschen bereit sind, sich zu engagieren, zeigen nicht nur große Initiativen wie „Fridays for Future“. Kinder und Jugendliche, die sich gesehen, integriert und ernstgenommen fühlen, können mit ihren Meinungen und ihrem Engagement viel zu unserem Gemeinwesen beitragen – und sie können selbstbewusst und optimistisch nach vorn in ihre eigene Zukunft blicken.
Ihr Gunter Thielen
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