Allround-Spezialist:innen. Diese Rolle wird Schulleiter:innen bei uns immer wieder abverlangt. Sie leisten Bildungs- und Sozialarbeit, sie planen Ressourcen, führen und entwickeln Mitarbeitende, sie sollen nach innen und außen professionell kommunizieren, Schulen digitalisieren und stets auf Nachhaltigkeit bedacht sein… die Liste ist lang.
Schulleitungen brauchen Ressourcen
Niemand, und sei er noch so motiviert und vielfach weitergebildet, kann dieses Leistungspaket in all seinen Facetten erbringen. Es ist nur logisch, dass sich die meisten Schulleitungen Entlastung und multiprofessionelle Teams wünschen*.
Da kommt die aktuelle Diskussion in Nordrhein-Westfalen nicht von ungefähr. Verwaltungsmanager:innen statt Pädagog:innen als Schulleitung? Die Meinungen dazu sind geteilt. Pädagogisches Fachwissen und Unterrichtspraxis seien unabdingbar, sagen die einen. Andererseits: Schulleitungen mit wirtschaftlichem oder Verwaltungshintergrund brächten viele Vorteile mit sich, darunter Entlastung für die Lehrenden und fachliche Expertise für die Führung. Könnten Doppelspitzen eine Lösung sein?
Verschiedene Modelle möglich
Schaut man ins Ausland oder in andere Fachbereiche, so stößt man auf verschiedene Modelle, die es vermögen, unterschiedliche Kompetenzen in die Führung öffentlicher Institutionen einzubringen. Beispiele für Spezialisierung und Aufgabenteilung finden sich etwa in niederländischen Schulen oder in Krankenhäusern hierzulande.
Gedanklich sollten wir noch einen Schritt weitergehen und über die einzelnen Schulen hinausschauen, im Sinne des gern zitierten Sprichworts: „Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Schulen (und Kitas) sind die wesentlichen Bildungsinstitutionen für Kinder und Jugendliche, aber wir dürfen sie nicht isoliert betrachten. Sie sind immer Teil eines Systems, das unsere Kinder als Ganzes unterstützen und stärken muss.
Schulen als Dreh- und Angelpunkt
Damit Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen und ein gutes Leben als resiliente Erwachsene führen können, brauchen sie das sprichwörtliche Dorf – funktionierende Netzwerke aus Familien, Gesellschaft und Staat: Stadtteile benötigen ein Geflecht aus Schulen, Kitas und anderen Bildungsinstitutionen, aus Nachbarschaften, Vereinen und sozialen Einrichtungen, aus kommunalen Einrichtungen und nicht zuletzt der Wirtschaft.
Vom Austausch zwischen Alt und Jung In diesem großen Netzwerk bleiben die Schulen wesentliches Element – das erleben wir als Walter Blüchert Stiftung in vielen unserer Projekte. Umso wichtiger ist es, dass Schulen ausreichend ausgestattet und effektiv geleitet werden – und umso bedeutender ist die Diskussion um die Ausgestaltung von Schulleitungen.
Chancen eröffnen
Diese Debatte muss über Flickwerk hinausreichen. Es kann nicht nur darum gehen, finanzielle oder personelle Löcher kurzfristig zu stopfen. Stattdessen müssen Schulen und ihre Leitungen ihrer fundamentalen Rolle entsprechend gewürdigt werden: als Dreh- und Angelpunkte von Bildungsbiografien. Nur so können sie allen Kindern und Jugendlichen ausreichende Chancen eröffnen, und nur so werden diese auf ein gutes und erfülltes Leben vorbereitet.
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